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Da wir im Skiurlaub waren, gibt es erst zum März wieder die Marktzeitung. Jederzeit können Angebote gemacht werden und ich schicke sie dann auf diese Weise an alle weiter (verdeckt die Adressen)!
Heute aber ganz wichtig die Termine für nächste Woche!
Am Mittwoch, den 16. Februar um 17 Uhr (Achtung, wirklich so früh) in der Pfarrscheune in Ballrechten - das ist neben der Kirche - werde ich die Präsentation zeigen über das Regiogeld, und wir werden anschließend, auch mit Heidemarie Schwermer, unsere Arbeit zu verbessern
suchen, insbesonders die Koordanation von Regiogeld und Talente.
Vorher ist um 15.30 Uhr am selben Ort ein Vernetzungstreffen, wo auch das Generationenhaus Südbaden, die geplante Schule
www.lernwerkhaus.de und unser Verein
www.helfen-und-unterstuetzen-im-markgraeflerland.de dabei sein werden und Vertreter von "Lebensqualität durch Nähe" von Ballrechten-Dottingen.
Am Donnerstag, den 17. Februar um 20:00 Uhr wird in Müllheim in der Mediathek Heidemarie Schwermer im Zusammenhang über ihren weiteren Weg ohne Geld berichten und uns vor allem einen Vorschlag machen mit dem Spiel "Mensch, gib und nimm", das sicher für einige von uns eine gute Möglichkeit ist.
Wer fährt mit am Samstag, 19. Februar nach Bruchsal? Wir fahren mit dem Zug, mit Samstag-5-Menschen-Ticket so dass wir um 9:28 in Bruchsal sind. Nach 16 Uhr mit dem gleichen Ticket wieder zurück. Bitte bei mir melden, auch wo er zusteigen will, auf welchem Bahnhof.
Sie erwarten dort mindestens 300 Leute und es gibt gute Referenten zu Tauschring (dort mit Unterstützung von Gemeinde und Kirche), Wirtschaftsring, Regiogeld (ich) und Leben ohne Geld (Heidemarie). Es sind dort auch Stände und es wäre natürlich schön, wenn wir auch einen machen könnten mit allen unseren Initiativen als Beispiel.
Ich freue mich auf eure Unterstützung, und nach Ostern gibt es dann wieder Märkte, jede Menge, der nächste am 24. April im Münstertal in der Belchenhalle.
Euer
Rudi
29. Februar 2004
Peter Scharl schrieb am am 29. Februar 2004 12:33:23, dass es ganz frische Informationen darüber gibt, wie sich das Bundesfinanzministerium zu TR/TS/TI beim Thema Schwarzarbeit stellt.
Willkommen im deutschen Tauschringe-Forum.
Nachfolgend der von Peter Scharl "gefiltete Klartext" der Seiten 7 + 8 daraus:
Frage: Machen sich Nachbarn künftig strafbar, wenn sie sich gegenseitig helfen?
Antwort: Nein, Nachbarschaftshilfe, Gefälligkeiten und Selbsthilfe gelten wie bisher nicht als Schwarzarbeit - vorausgesetzt, sie erfolgen nicht nachhaltig auf Gewinn gerichtet.
Frage: Was ist mit dem Nachbarsjungen, der gelegentlich den Rasen mäht und dafür ein paar Euro erhält?
Antwort: Die bisher nicht als Schwarzarbeit erfassten Sachverhalte der Nachbarschaftshilfe, Gefälligkeit und Selbsthilfe gelten auch zukünftig nicht als Schwarzarbeit, wenn sie nicht nachhaltig auf Gewinn gerichtet sind.
Folglich löst nicht jede Tätigkeit Verpflichtungen nach dem Steuerrecht oder Sozialgesetzbuch aus. Wo Hilfeleistungen erbracht werden, bei denen Gefälligkeit und Hilfsbereitschaft deutlich im Vordergrund stehen, ist die Leistung nicht nachhaltig auf Gewinn gerichtet und deshalb steuerlich völlig irrelevant. Solche Hilfeleistungen begründen auch kein Arbeitsverhältnis und keine Unternehmereigenschaft und sind damit auch sozialversicherungsrechtlich ohne Bedeutung. Dies gilt auch für den oben beschriebenen Fall des Nachbarsjungen.
Frage: Fällt das Babysitten unter die neue Rechnungsausstellungspflicht?
Antwort: Unter die Rechnungsausstellungspflicht fallen nur Werklieferungen und sonstige Leistungen eines Unternehmers im Zusammenhang mit einem Grundstück Der Babysitter muss also keine Rechnung ausstellen.
Frage: Wie sind Tauschbörsen, z.B. im Internet, einzustufen, in denen nach dem Motto verhandelt wird "Ich bügle deine Hemden, dafür mähst du meinen Rasen"? Fällt dies unter Schwarzarbeit?
Antwort: Bei einem gegenseitigen Austausch von Leistungen liegt kein Beschäftigungsverhältnis vor, so dass sich keine Pflichten aus der Sozialversicherung ergeben. In steuerlicher Hinsicht ist der gegenseitige Austausch von Leistungen zwischen Privatpersonen auch außerhalb der Nachbarschaftshilfe unbedenklich, sofern diese einmalig erbracht werden. Steuerlich relevant wird der gegenseitige Austausch von Leistungen, wenn dabei eine gewisse Nachhaltigkeit erkennbar ist. Bei einem nur gelegentlichen Austausch ist das aber nicht der Fall.
Interessant auch noch folgende Informationen des Berliner Tauschrings.
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